Kennt ihr diese Apfelrosen, die derzeit überall zu sehen sind? Auch mich haben sie fasziniert und ich habe mal fix Youtube gefragt, wie man sie am besten macht.
Und das hier ist meine Interpretation
war ein Probeexemplar als Test für einen Brunch - und lecker war es
Jetzt ist es soweit, es ist der 1. Dezember, Weihnachten kommt mit riesen Schritten näher. Wir Menschen haben gewöhnlich (vor allem die Kinder) einen Weihnachtskalender (ich hätte auch gerne einen - aber naja).
Aber ehrlich, wenn ich schon keinen Weihnachtskalender habe, meine Jungs sollen jeweils einen bekommen. Ich habe es in den letzten Jahren immer wieder probiert, nur diejenigen, die ich so in den Heimtierfachgeschäften zu kaufen bekommen habe, waren so gar nicht nach der Götter Geschmack.
Dieses Jahr aber, dieses Jahr wird alles anders!!! Kürzlich entdeckte ich bei der monatlichen Futterorderung bei zooplus, dass es dort auch Weihnachtskalender (wie überraschend) gab - ansich nichts besonderes, aber diese sind von Cosma und mit gefriergetrockneten Snacks gefüllt und wenn meine Götter eines lieben, dann sind es diese Snacks.
Vor einiger Zeit habe ich mal eine Oreo-Torte gemacht, die sogar meinem Bruder, einem ausgemachten Fleischesser, sehr gemundet hat. Heute wird eben jenes Brüderchen 30 Jahre alt und er wollte gerne eine Oreo-Torte zum Geburtstag haben. Gesagt - getan, hier ist sie.
Jetzt hoffe ich natürlich, dass ich sie halbwegs heil zu meinem Brüderchen bekomme und sie auch schmeckt.
Heute gehe ich zu einer Geburtstagsfeier. Es sind sogar andere Veganer anwesend ^^ Von daher im Vorfeld folgendes Gespräch: G = Gastgeber, K = Kerry G: Würdest du einen Kuchen machen? K: Klar, was für einen? G: Egal. K: Egal ist nicht, also, was für einen? G: Mach halt nen Obstkuchen! Okay, Kerry hat einen Obstkuchen gemacht und hier ist er
Nach dem Abkühlen habe ich als "Kleister" Rhabarber-Vanille-Marmelade genommen (hatte ich geschenkt bekommen, aber ich mag eigentlich keine Marmelade) und dann das Obst aufgelegt. Zum Schluss noch zur Fixierung ein bisschen Agartine. Jetzt muss er nur noch schmecken.
Vor nicht allzu langer Zeit war ja Weihnachten und dieses Jahr habe ich was total geniales bekommen - einen neuen Klammerbeutel für meine Wäscheklammern, aber nicht irgendeinen Klammerbeutel, sondern einen selbstgemachten von meiner Mutter. Mittlerweile ist er fleißig in Benutzung und ich bin nach wie vor begeistert.
Ferner habe ich mir noch einen ordentlichen Klammernachschub an gleicher Stelle organisiert, denn meine eigenen haben mich jetzt nach und nach verlassen und meine Mutter hatte so viele, dass sie schon aussortiert hatte.
Puh, was macht Frau, wenn sie morgens mit einem Hungerchen nach Süßem aufwacht, wohlweißlich, dass sie natürlich nichts im Hause hat, weil sie max. 2 x im Jahr Lust auf was Süßes hat? Eigentlich kann man solche Tage ja getrost aus dem Kalender streichen, es sei den, einem fällt da promt ein, kürzlich eine Packung Kuvertüre und eine Packung Cornflakes in der Vorratskammer gesichtet zu haben. Gerade bei den Cornflakes frage ich mich ernsthaft, warum ich die mal gekauft habe, ich esse sie eigentlich nicht, aber so kamen sie mir recht. Also war, nachdem ich soweit als menschlich bezeichnet werden konnte, sofort ein Ansturm auf die Küche fällig, die Kuvertüre wurde fix geschmolzen und dann zu den Cornflakes (natürlich ungezuckerte) in eine Schüssel gegeben, alles vermischt und mit einem Löffel auf Backpapier auf einem Backblech drapiert - und fix raus auf den Balkon. Bei den derzeitigen Temperaturen waren sie schnell wieder fest - und das große Knabbern ging los ^^
Erst im Teenageralter habe ich mitbekommen, dass es bei uns in Deutschland so etwas wie ein traditionelles Weihnachtsessen, auch Kartoffelsalat mit Würstchen genannt, gibt. Das war für mich eine völlig neue Erkenntnis, denn bei uns gab es sowas nie, denn am Weihnachtstag hat meine Mutter Geburtstag und verständlicherweise will sie natürlich nicht Kartoffelsalat mit Würstchen an ihrem Geburtstag essen. Häufig gehen wir essen, 2014 jedoch hat sie sich entschlossen, ihre Familie zu bekochen. Als einziges vegan-lebendes Familienmitglied habe ich natürlich auch etwas bekommen und ich kann nur sagen, eigentlich sollte es ja nur die Vorspeise (sprich Suppe) sein, aber es war so lecker, ich hätte in den Topf einziehen können. Natürlich habe ich mir gleich mal das Rezept geben lassen und ich kann an dieser Stelle wirklich nur jedem empfehlen, es unbedingt mal auszuprobieren. Ich werde jetzt erst einmal mit der Erkenntnis leben müssen, dass es wohl demnächst nichts geben wir, was das toppen kann - so genial lecker war es. Ich habe mir mal erlaubt, euch das Rezept ins Deutsche zu übersetzen (so wie meine Mutter es gekocht hat) ^^ Zutaten: 2 TassengekochtenQuinoa 1 ELOlivenöl extra vergine 1 großegelbe Zwiebel, gewürfelt (13/4 Tasse) 4Knoblauchzehen, gehackt 2Dosengewürfelte Tomaten 450 ml Tomatensauce 1 1/2-2 Tassen Wasser 2 1/2EsslöffelChilipulver 2 TLgemahlener Kreuzkümmel 2 TLKakaopulver 11/2 TLPaprika 1/2 TL Zucker 1/2 TLgemahlener Koriander 1/2 TLCayennepfeffer(optional) Salz undfrisch gemahlener schwarzer Pfefferzum Abschmecken 2DosenKidneybohnen, abgetropft undabgespült 1 Dose schwarze Bohnen, abgetropft und abgespült 1 DoseMais 1/2 TasseKoriander, gehackt Saft von 1Limette
Zubereitung: Das Olivenöl ineinem großenTopf bei mittlererHitze erhitzen.SobaldÖl heiß die Zwiebel hinzugeben und bratenbis sie weich sind, dauert ca. 4 Minuten, anschließend die ZugabevonKnoblauchin den letzten30 Sekunden. Jetzt die gewürfelte Tomaten, Tomatensauce, den gekochtenQuinoa,Wasser (mit 1 1/2 Tassenzu startenfügen Sie dannspäter mehr, wenn gewünscht) und die Gewürze hinzu, mit Salzund Pfeffer abschmecken. Bringen SieMischunggerade zum Kochen, dann die Hitze dimmen und Deckel auf den Topf, das ganze jetzt 30 min köcheln lassen.
Nun kommen noch alleBohnen, Mais,Koriander undLimettensaft hinzuund das Ganze wieder zum Kochen bringen. Warm servieren, eignet sich sehr gut als Hauptgericht, aber auch zum Dippen.